Einige häufige Fragen zu den JuLis beantworten wir hier:

  • JuLis – was ist das überhaupt?
  • Seit wann gibt es die JuLis?
  • Warum macht Ihr denn Politik?
  • Was heißt das für Euch – liberal?
  • Wie haltet Ihr’s mit der FDP?
  • Wo kann man bei Euch mitmachen?
  • Was kostet es, Juli zu werden?
  • Was erwartet mich, wenn ich mich bei Euch engagiere?
  • Warum soll ich ausgerechnet zu Euch?
  • Und an wen kann ich mich jetzt wenden?

1. JuLis – was ist das überhaupt?

Die JuLis – das sind die Jungen Liberalen. Und die Jungen Liberalen sind die einzige liberale Jugendorganisation in Deutschland. Wir haben rund 10.000 Mitglieder in Deutschland und rund 80 in Sachsen-Anhalt. Die JuLis sind politisch und gesellschaftlich interessierte Jugendliche zwischen 14 und 35. Wir wollen uns einmischen und mitbestimmen.

2. Seit wann gibt es die JuLis?

Die JuLis in Deutschland gibt es erst seit 1980. Unser Mitbegründer damals, das war ein unbekannter angehender Bonner Jurastudent: Guido Westerwelle. Seit 1982 sind die JuLis die einzige und offizielle Jugendorganisation der FDP. 1990 haben sich die Liberalen als erste Partei mit ihren ostdeutschen Partnern zu einer gesamtdeutschen Partei zusammengeschlossen. So auch die JuLis: Die JuliA, die Jung Liberale Aktion aus Ostdeutschland, hat sich umgehend mit den Jungen Liberalen vereinigt. Seitdem arbeiten wir weiter daran, überall in Deutschland Jugendliche für die JuLis zu begeistern.

3. Warum macht Ihr denn Politik?

Weil es interessant ist und wir etwas zu sagen haben. Wenn Politik nur von Alten für Alte gemacht wird, schlägt sie fehl. Wenn wir uns nicht für Politik interessieren, interessiert sie sich auch nicht für uns. Einfluß setzt Engagement voraus. Deshalb bringen wir uns ein – im Namen unserer Generation. Und für die Themen, die Jugendliche bewegen. Wir streiten dafür, daß unser Wohlstand Zukunft hat und unsere Generation Perspektiven. Wir kämpfen gegen das alte Block- und Kastendenken, gegen Ideologie und Idiotie. Wir fordern Nachhaltigkeit ein: Eine Politik, die über den Wahltermin hinausdenkt. Die Verantwortung übernimmt über eine Amtszeit hinaus. Und die uns, der Jugend, ein Fundament hinterlässt, auf dem wir bauen können. Ohne daß wir unter gewaltiger Schuldenlast ächzen. Ohne daß wir dramatisch schlechtere Chancen haben als die, mit denen wir im internationalen Wettbewerb ringen. Und ohne daß unsere Umwelt so vor die Hunde geht, daß wir sie allenfalls noch abwickeln können. Wir wissen: Wenn die Politik nichts ändert, müssen wir eben die Politik ändern. Also packen wir’s an.

4. Was heißt das für Euch – liberal?

Liberal heißt für uns: Im Zweifel für die Freiheit. Und immer weltoffen, tolerant, eigenverantwortlich. Wir wollen nicht, daß irgendjemand – und sei es der Staat – Menschen vorschreibt, wie sie zu leben, was sie zu glauben, wo sie zu bleiben haben. Nicht der Staat muß Bürgern Freiheit einräumen – die Bürger treten einen Teil ihrer Freiheiten an den Staat ab. Die Freiheit des einzelnen findet ihre Grenzen dort, wo sie die Rechte des anderen unverhältnismäßig einschränkt. Freiheit ohne Grenzen ist Freiheit für wenige. Und das Gegenteil einer Gesellschaft, der Tod jeden Zusammenlebens. Liberalismus heißt Freiheit. Freiheit heißt Toleranz. Uns ist egal, wer sich wie kleidet, wer wo und wie wohnt oder wer welche Hautfarbe hat. Wir verbieten nichts, nur weil uns etwas nicht gefällt, nur weil wir es nicht für richtig halten. Wir wissen, daß wir nicht über unverrückbare Wahrheiten gebieten, sondern selber Fehler machen. Das ist der Maßstab, nach dem wir uns richten. Freiheit heißt Marktwirtschaft. Wir stehen dafür, daß Unternehmen Spielräume haben. Dafür, daß sie nicht vom Staat verreguliert und vergrault werden. Und dafür, daß es sich lohnt, eine Idee zum Produkt, ein Produkt zu einer Firma aufbauen. Nur wer einen Arbeitsplatz hat, wird Freiheit, wird Selbständigkeit, wird ein eigenes Leben erfahren.

Freiheit heißt Chancen. Frei sind nur die, die Chancen haben. Und frei ist eine Gesellschaft nur, wenn sie allen am Start die gleichen Chancen bietet – nicht das gleiche Ergebnis am Ziel. Für diese Chancen kämpfen wir. Wir kämpfen für eine zeitgemäße, eine bessere Bildungspolitik. Mehr Kohle für die Bildung. Mehr Lehrer statt mehr Massenklassen. Multimediaunterricht statt Steinzeitschule. Begabtenförderung statt Gleichmacherei. Wir stehen für eine Schule, die jeden fördert, doch Leistung fordert. Und für eine Politik, für die das „think international“ nicht länger ein Fremdwort ist. Es kann nicht sein, daß Schulen in Magdeburg die Zukunft verschlafen.

5. Wie haltet Ihr’s mit der FDP?

Wir sind die(!) liberale Jugendorganisation. Und wir sind auch die Jugendorganisation der FDP. Wir stehen zur FDP. Keine deutsche Partei könnte uns näher sein und keine Partei hat ein so junges Führungspersonal. Die FDP wird von den JuLis mitgeprägt (und nicht etwa umgekehrt!). Viele Konzepte der FDP sind die Konzepte der JuLis – Konzepte, die Zukunft gestalten. Viele JuLis sind auch Mitglied der FDP, aber man muss es natürlich nicht sein. Daß wir zur FDP stehen, sie mitbilden, heißt nicht, daß uns alles an ihr gefällt. Wo immer wir Politik machen, im Bund oder vor Ort, wir sind die Anwälte der jungen Generation in der FDP.

Alt und jung – auch in einer Partei bringt das Streit mit sich. Wir tragen diese Konflikte aus, und wir gewinnen sie oft mit Argumenten und Überzeugung. Wir wollen Politik machen, wollen Deutschland zum Besseren verändern. Das können wir nur zusammen mit und in der FDP. Deshalb wollen wir die FDP, wo immer möglich, unterstützen. Und sie, wo immer nötig, verändern.

6. Wo kann man bei Euch mitmachen?

Na, gleich hier in Magdeburg. Schau auf der Startseite nach, wo und wann wir uns treffen um komm einfach dazu. Wir sind immer offen für neue Leute und es macht Spaß, mitzumachen.

7. Was kostet es, JuLi zu werden?

Die Kreisverbände der JuLis entscheiden selbst vor Ort, ob und gegebenenfalls wieviel an Beiträgen sie erheben. Bei uns in MD liegt der Beitrag bei nur 3 Euro im Monat.

8. Was erwartet mich, wenn ich mich bei Euch engagiere?

Viel. Vor allem viel Freude am Mitmachen. Und die Möglichkeit, selbst etwas anzupacken – im Team. Du entscheidest, wie stark und vor allem wo Du Dich einbringst. Du entscheidest, was Du machst und wann. Vielleicht bist Du eher der Organisationstyp: einer, der Events und Parties anpackt und organisiert. Vielleicht bist Du der Programmatiker: der tiefgründig diskutiert und clevere Konzepte entwickelt. Vielleicht bist Du eher der Zuhörer, der sich für Politik interessiert und spontan entscheidet, ob er was macht. Oder vielleicht bist Du eher der Promoter, der auf Menschen zugeht und sie schnell überzeugt. Und was immer Du sonst bist: Politik ist Vielfalt. Die JuLis bieten Dir überall die Möglichkeit, das zu machen, was Du am besten kannst und wie Du es am besten kannst. Dann hast Du und dann haben wir am meisten davon. Wir JuLis machen keine halben Sachen. Wir machen nicht Politik, weil wir weltfremd nach Beschäftigung suchen. Sondern weil wir im Leben stehen und das gestalten wollen.

9. Warum soll ich ausgerechnet zu Euch?

Vielleicht, weil Du so denkst wie wir. Und bei uns die Chance hast, dieses Denken umzusetzen. Wir werden größer, aber bleiben flexibel, modern, wandlungsfähig. Wir machen uns die Welt nicht einfacher, als sie ist. Wir glauben nicht an Freund und Feind, an Gut und Böse, an Schwarz und Weiß. Wir wollen nicht links sein und nicht rechts – wir sind liberal.

Wir packen die Zukunft an. Unvoreingenommen. Wer bei uns einsteigt, der findet keine undurchlässigen Hierarchien, keine Herrschaftsmuster. Der wird nicht widerwillig aufgenommen und eigentlich halb ausgeschlossen. Wir nehmen uns selbst nicht zu wichtig: Wir sind nur wichtig, wenn wir etwas verändern. Wer bei uns mitmacht, der wird nicht gebremst und mißtrauisch beäugt. Der muß kein studierter Politikwissenschaftler sein. Oder irgendetwas anderes. Dem wird kein Engagement verboten. Deshalb sind Junge Liberale aktiv – und anders.

10. Und an wen kann ich mich jetzt wenden?

Am besten an den Vorstand. Dafür ist er ja da! Ruf einfach an oder schicke eine Mail an uns. Und am allerbesten ist es, wenn Du einfach zu einem Treffen kommst und Hallo sagst.